BIM hält momentan Einzug in die Baubranche. Starke Regularien und Normen gibt es noch nicht. Doch diverse Ansätze helfen in der Orientierung bei der Arbeit mit BIM. Diese BIM-Richtlinien werden hier gezeigt. Und helfen bei der BIM-Integration.

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BIM-Richtlinien: BIM fest im Bau integrieren

BIM: Aktuelle Nutzung der Planungsmethode

Gesetzesänderungen und erste Erfahrungen in vereinzelten EU-Nachbarländern erhöhen den Druck auf Deutschland. In den USA, Großbritannien und den skandinavischen Ländern ist der Einsatz von BIM bereits etabliert oder wird seitens des Gesetzgebers gefördert und gefordert.

In der D-A-CH Region, insbesondere in Deutschland, steht die Einführung der Planungsmethode noch am Anfang.

Wer bei BIM zögert, riskiert den Anschluss zu verlieren

Im Vergleich zu anderen Ländern stehen die BIM Regularien in Deutschland noch in den Startlöchern. Doch Deutschland zieht nach. 

 

Bis 2020 sieht das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vor, BIM als Standard für Verkehrsinfrastrukturprojekte zu etablieren. Dabei handelt es sich um einen Drei-Stufenplan.

 

Die Vorbereitungsphase wurde 2017 abgeschlossen. Momentan befinden wir uns in der Pilotphase. Die Pilotphase ist bis Ende 2020 angesetzt. Nach 2020 soll BIM in mehreren infrastrukturellen Projekten angewendet werden.

Zitat Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (2015):

„Wir starten eine Offensive zur Digitalisierung der Baubranche. Mit modernsten digitalen Methoden sollen Bauprojekte effizienter und im Zeit- und Kostenrahmen realisiert werden. Wir werden Planen und Bauen mit BIM für unsere Infrastrukturprojekte ab 2020 verbindlich machen. Mit Pilotprojekten optimieren wir den Einsatz dieser Planungsmethoden. Das ist eine Modernisierungsoffensive für die weltweit tätige deutsche Bauindustrie.“

Infopaket zu BIM

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Darum brauchen wir BIM-Regularien

Planen und Bauen gehören zu den international anerkannten Kernkompetenzen Deutschlands. Jedes Jahr wieder, wird diese Kompetenz unter Beweis gestellt. Trotzdem kam es bei einer Reihe von Großbauprojekten zu folgenden Problemen:

  • Zu hohe Kosten

  • Zeitplan nicht eingehalten

 

Diese Probleme resultieren aus mangelnder Transparenz und ungenügender Vorplanung – es herrscht ein Gegeneinander statt ein Miteinander vor.

 

Diese Schwierigkeiten lassen sich durch die Planungsmethode BIM reduzieren. BIM verbessert die Datenqualität und die Planung. Das vermeidet zusätzliche ungeplante Kosten und erleichtert die zeitliche Planung.

Internationale Entwicklungen der BIM-Regularien

Dass die skandinavischen Länder im Bereich BIM als Vorreiter gelten kommt nicht von ungefähr. Denn in diesen Ländern ist die praktische BIM-Anwendung weitaus mehr verbreitet.

In Dänemark ist BIM für öffentliche Bauprojekte ab einem Auftragsvolumen von 2,7 Millionen Euro schon seit 2007 Pflicht. In Finnland erwartet der größte staatliche Immobilienbesitzer schon seit 2007 virtuelle Modelle im IFC Standard. Und in Norwegen kann bei allen Projekten, die der staatlichen Bauverwaltung unterliegen, nur mit spezieller Ausnahmegenehmigung auf BIM verzichtet werden.

 

Auch in den Niederlanden wird bei allen öffentlichen Bauten mit einem Volumen über 10 Millionen Euro der Einsatz von BIM gesetzlich vorgeschrieben.

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